Experimente - Studien - Lösung

Die selbstzündende Umsetzung

Wer schon in jüngeren Jahren mehr Lanz und Deutz als Rock&Pop hörte, nimmt auch weiterhin gern dieses Metrum wahr und erfreut sich dessen Effizienz im mobilen Vortrieb. Derart geprägt, sieht und macht man vieles anders.
Zudem betrachte ich angesichts des technischen Entwicklungsstandes den Benzinverbrauch der meisten Zweiräder bis heute als eine technische Missetat mit entsprechendem Handlungsbedarf.

Folglich mußte schon 1983 meine EMW R35 dran glauben, da auch das IFA-Kombinat keine geeigneten Selbstzünder vorhielt. Mittels hinzugefügter Düse und ESP sowie geändertem Zylinderkopf und Kolben konnte ich mich kurz meines ersten Dieselkrades erfreuen.

Das Gespann ließ sich zu viert mühelos anschieben, bewegte sich an guten Tagen sogar durch eigene Kraft voran und erreichte in der Ebene eine ungeheuere Schrittgeschwindigkeit. Es folgten noch einige Zweitakt-Diesel Derivate, doch damit fahren ließ es sich Mangels Sicht und Leistung nicht wirklich. Zum wortgetreuen Durchbruch meiner Kreationen verhalf mir meist der geschundene Kurbeltrieb, denn Pleuel und Ehrgeiz schwanden und im Antlitz anderer Komponenten gruselte mir. So begleitete mich bis in die jüngste Vergangenheit jene elektronisch aufgewertete 50'er Jahre-Technik, welche bis heute den Benzinantrieb dominiert. Durch Reinhard Hötgers Prototypen wurde ich schließlich erneut inspiriert. Am x.Tage schuf ich es nach seinem Ebenbilde (das Mopped nach seinem Konzept) und siehe, es war gut und ist es bis heute. Die bewährte Dreieinigkeit besteht aus MZ-Rahmen, Enfield-Getriebe und Ruggerini-Motor.

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